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Machen Sie die Heizung fit!

Zeit, die Heizungsanlage zu optimieren. Die Experten der Stadtwerke haben Tipps und Beratungsangebote.

Es muss nicht immer sofort eine komplett neue Heizungsanlage her, um die Energiekosten für die bevorstehende Heizperiode in den Griff zu bekommen. Was Sie selber überprüfen und optimieren können, das erfahren Sie in den folgenden Tipps.

  1. Heiße Luft braucht Platz
    Heizkörper brauchen ausreichend Platz für die Luftzirkulation. Verdecken Sie Ihre Heizkörper also nicht mit Vorhängen, Möbeln oder Heizverkleidungen. So können bis zu fünf Prozent Heizenergie eingespart werden.
     
  2. Die Luft muss raus
    Wenn es im lauwarmen Heizkörper gluckert, heißt es: Die Luft muss raus. Dazu wird die Vierkantschraube am Heizkörper mit einem Vierkantschlüssel so lange geöffnet, bis anstelle von Luft nur noch Wasser aus der kleinen Öffnung kommt. Wichtig: Die Heizkörper, die am höchsten liegen, werden zuerst entlüftet.
     
  3. Die Heizung braucht Druck
    Nach dem Entlüften sollte der Wasserdruck der Heizungsanlage überprüft werden. Er sollte mindestens 1,2 Bar betragen. Liegt er darunter, sollte unbedingt Wasser nachgefüllt werden.
     
  4. Sauber heizt besser
    Schmutz und Staub können die Leistung des Heizkörpers um bis zu 30 Prozent reduzieren. Deshalb vor Beginn der Heizsaison den Heizkörperdeckel abnehmen. Dann die Rückseite des Heizkörpers absaugen und die Lüftungsschlitze mit einer feuchten Flaschenbürste oder einem Dampfreiniger säubern.
     
  5. Einstellungssache
    Mit programmierbaren Thermostaten lassen sich die Heizkörper so regeln, dass sie dann runterfahren, wenn weniger Wärme benötigt wird: nachts, tagsüber während der Arbeitszeit oder auch während des Urlaubs. Bis zu zehn Prozent Heizenergie lassen sich so einsparen. Eine Absenkung der Raumtemperatur von nur einem Grad Celsius bedeutet bereits sechs Prozent weniger Verbrauch.
     
  6. Alte Pumpe kostet
    Bei einer jährlichen Pumpenlaufzeit von durchschnittlich 6.000 Stunden können alte, nicht regelbare Umwälzpumpen richtig Geld kosten: bei einem Stromverbrauch bis zu 600 Kilowattstunden jährlich zusätzlich bis zu 160 Euro. Durch den Einbau einer modernen Hocheffizienzpumpe lassen sich bis zu 80 Prozent der Stromkosten für den Pumpenbetrieb einsparen.
     
  7. Wärme optimal verteilen
    Wenn die Heizkörper sich nicht mehr gleichmäßig erwärmen und auch durch das Entlüften keine Verbesserung eintritt, dann ist wahrscheinlich ein hydraulischer Abgleich durch einen Fachbetrieb die Lösung: Für jeden Raum wird die erforderliche Heizleistung berechnet, die Heizkörper werden entsprechend justiert, um das korrekte Wasservolumen zu gewährleisten, und gegebenenfalls im Heizsystem notwendige Einstellungen vorgenommen. Eine so optimal eingestellte Heizanlage kann dann jährlich bis zu 15 Prozent an Energiebzw. Heizkosten einsparen. Dies macht sich nicht nur finanziell bemerkbar, sondern trägt auch noch aktiv zum Umweltschutz bei, da unnötiger Ausstoß von Kohlendioxid vermieden wird.
     
  8. Fit für die Zukunft
    Wer derzeit über ein neues nachhaltiges Heizsystem nachdenkt, hat Fragen: Was ist die richtige Technik für meine Immobilie? Gas, Fernwärme oder eine Wärmepumpe? Die Energieexperten der Stadtwerke Duisburg helfen bei der Suche nach der richtigen Lösung und beraten kompetent und unabhängig – vor Ort. Die erfahrenen Energieberater kennen die verfügbaren Fördertöpfe und unterstützen bei der Antragstellung. Am Ende der aufwendigen Analysen und Erstellung verschiedener Lösungsoptionen stehen eine genaue Beurteilung des Objektes und eine Empfehlung für die zukünftige Wärmeversorgung – für ein warmes Zuhause.

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