Zum Artikel
Zum Gewinnspiel
Zur Artikelinfo
Zur Mediengalerie
Diesen Artikel teilen

Energie aus Sonnenkraft

Die Sonneneinstrahlung ist eine bedeuten­de regenerative Energiequelle. Aus ihr lässt sich sowohl Strom erzeugen als auch Wär­me gewinnen. Mit einer Photovoltaikanlage oder einem thermischen Solarkollektor auf dem Dach kann so kostengünstig und um­weltschonend Strom erzeugt werden. Wel­che Anlagen sich für Privathaushalte eig­nen und wie sich der selbst erzeugte Strom speichern lässt, zu diesen Fragen beraten die Experten der Stadtwerke Duisburg im Kundencenter oder telefonisch unter der 0203 604 11 11. Dort erklären sie außer­dem, wie man auf dem eigenen Dach Strom produziert, die Sonne zur Unterstützung von Heizung und Warmwasseraufbereitung nutzt und welche Fördermittel es gibt.

Gute Planung ist bei Solaranlagen wichtig

Immer mehr Duisburger möchten die Son­ne als zusätzliche Energiequelle für die Stromversorgung und Warmwasserberei­tung nutzen. Doch die Installation einer So­laranlage muss gut durchdacht sein. Nicht nur die richtige Ausrichtung zur Sonnen­seite des Hauses, auch der Neigungswinkel, die Anlagengröße und eine eventuelle Ver­schattung spielen eine entscheidende Rolle für die Effizienz der Anlage.

Bisher konnten sich interessierte Kunden bei den Stadtwerken Duisburg zum Thema Solarenergie schon umfassend beraten lassen oder im Internet auf der Homepage der Stadtwerke über Solarstrom informie­ren. Über die Solarpotenzialanalyse kön­nen Interessierte schnell überprüfen, ob die vorhandene Dachfläche für Photovol­taik oder Solarthermie geeignet ist. Nach der Eingabe von wenigen Kennzahlen wie verfügbare Dachfläche, Ausrichtung und Neigung des Daches gibt das Analysepro­gramm Auskunft darüber, ob eine Anlage wirtschaftlich betrieben werden kann und bis wann sie die Ausgaben wieder einspielt. Die Installation einer solchen Anlage wur­de durch die Stadtwerke Duisburg bislang nicht angeboten. Das ändert sich nun. Jetzt bietet das Unternehmen seinen Kunden auch maßgeschneiderte Photovoltaikan­lagen von der Beratung über die Planung bis zur Installation an. Möglich macht das eine Kooperation mit regionalen Exper­ten im Bereich Photovoltaikanlagen und Speichertechnologien. So sind jetzt auch Kombinationen von Photovoltaik-Anlagen mit Batteriespeichern und Wärmepumpen möglich.

Solarstrom speichern ist sinnvoll

Wer einen solchen Batteriespeicher mit seiner Photovoltaikanlage kombiniert, kann auch dann den mit der Kraft der Sonnen erzeugten Strom nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. Da die staatlichen Vergü­tungen für Solarstrom in jüngster Zeit ab­gebaut wurden, lohnt sich heute vor allem der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms. Dieser ist deutlich günstiger als der aus dem öffentlichen Stromnetz ein­gekaufte Strom. Außerdem leisten Strom­speicher einen wichtigen Beitrag zur Stabi­lität der Stromnetze. Perspektivisch wollen die Stadtwerke Duisburg sogar noch einen Schritt weitergehen. „Unser Ziel ist es, den Kunden stärker beim Management erneu­erbarer Energien zu begleiten. Als lokaler Energieprofi mit Tradition möchten wir un­sere Kunden zuverlässig bei der Erzeugung, der Nutzung und der Vermarktung unter­stützen“, erläutert Sebastian Limburg, Teamleiter Energiedienstleistungen und Innovationsmanagement.

Lohnt sich Photovoltaik weiterhin?

Die Antwort lautet ja. Photovoltaik lohnt sich auch 2015, und die Anschaffung einer Pho­tovoltaikanlage bezahlt sich auch heute bei geringerer Einspeisevergütung noch selbst und erwirtschaftet nach wie vor hohe Ren­diten. Dies gilt vor allen Dingen dann, wenn der selbst erzeugte Solarstrom in den eige­nen vier Wänden verbraucht wird. „Gerade bei der Nutzung von erneuerbaren Energien stellt sich oft die Frage, ob die Anschaf­fung wirtschaftlich ist“, weiß Limburg. Bei Dachanlagen bis zehn Kilowatt Leistung, die typisch für Ein- und Zweifamilienhäuser sind, beträgt die Einspeisevergütung der­zeit 12,40 Cent je Kilowattstunde. Es wird erwartet, dass die Kosten für den Bau von Photovoltaikanlagen weiter sinken.

Was sie über Photovoltaik wissen sollten

Die Stromproduktion durch die Photovoltaik ist umweltfreundlich

Im Betrieb stoßen Photovoltaikanlagen weder schädliche Klimagase wie Kohlendioxid noch Schadstoffe wie etwa Stickoxide oder Schwermetalle aus.

Photovoltaik ist rentabel

Photovoltaikanlagen sind auch 2015 rentabel. Je nach Standort und Anlagenkosten sind bei den derzeitigen Einspeisevergütungssätzen Renditen zwischen vier und zehn Prozent möglich.

Photovoltaik wird kontinuierlich günstiger und effektiver

Die Wirkungsgrade der Solarzellen konnten im letzten Jahrzehnt um über 20 Prozent gesteigert werden; die Energierücklaufzeit von PV-Anlagen liegt – je nach Solarzellentyp – heute zwischen einem und vier Jahren, die Preise für PV-Module sind in den letzten 30 Jahren im Schnitt um etwa zehn Prozent pro Jahr gesunken.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: stadtwerke-duisburg.de/energiedienstleistungen/solarpotenzialanalyse.


Stromspeicher

Warum überhaupt Solarstrom speichern? Meist sind es wirtschaftli­che oder idealistische Beweggründe, die Besitzer und Interessenten einer Photovoltaikanlage veranlassen, über einen Solarstromspei­cher nachzudenken. Sei es der Wunsch, mehr Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage auch selbst verbrauchen zu können, oder das pure Interesse an dieser neuen Technologie.

Mit einen Solarstromspeicher ist es so zum Beispiel möglich, Ei­genverbrauchsquoten von bis zu 80 Prozent zu erreichen. Strom­speicher gibt es viele auf dem Markt. Aktuell werden am häufigsten Lithium-Ionen-Akkus als Solarstromspeicher verbaut. Sie sind ein wenig teurer als die alten Blei-Akkus, können dafür im Vergleich  aber deutlich öfter entladen/geladen werden (bis zu 7.000-mal mit Lithi­um-Titanat-Batterien), deutlich tiefer entladen werden (bis nahezu 100 Prozent) und erreichen einen Wirkungsgrad bis zu 95 Prozent.


Wärmepumpen

Durch ihre besondere Technik gelingt es Wärmepumpen, die ge­speicherte Sonnenenergie der Umgebung zum Heizen und zur Warmwasserbereitung zu nutzen. Je nach Wärmepumpentyp wird die Wärme dabei aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser bezogen. Das technische Prinzip dahinter ist mit dem eines Kühl­schranks vergleichbar.

Der hierfür notwendige Strom kann direkt aus einer Photovoltaik­anlage kommen. Dadurch kann nicht nur die Eigenverbrauchsquo­te gesteigert werden, auch der Jahres-Primärenergiebedarf eines Einfamilienhauses kann so weit gesenkt werden, dass ein Nie­drigenergiehaus-Standard erreicht werden kann. Dies ist beson­ders beim Hausneubau von Bedeutung, da z. B. die KfW Banken­gruppe im Rahmen ihres Programms „Energieeffizient Bauen“ zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschüssen vergibt.


Was Sie über Photovoltaik wissen sollten

Die Stromproduktion durch die Photovoltaik ist umweltfreundlich

Im Betrieb stoßen Photovoltaikanlagen weder schädliche Klimagase wie Kohlendioxid noch Schadstoffe wie etwa Stickoxide oder Schwermetalle aus.

Photovoltaik ist rentabel

Copy: Photovoltaikanlagen sind auch 2015 rentabel. Je nach Standort und Anlagenkosten sind bei den derzeitigen Einspeisevergütungssätzen Renditen zwischen vie und zehn Prozent möglich.

Photovoltaik wird kontinuierlich günstiger und effektiver

Die Wirkungsgrade der Solarzellen konnten im letzten Jahrzent um über 20 Prozent gesteigert werden; die Energierücklaufzeit von PV-Anlagen liegt – je  nach Solarzellentyp – heute zwischen einem und vier Jahren, die Preise für PV-Module sind in den letzten Jahren im Schnitt um etwa zehn Prozent pro Jahr gesunken.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: stadtwerke-duisburg.de/energiedienstleistungen/solarpotenzialanalyse.


„Unser Ziel ist es, den Kunden stärker beim Management erneuerbarer Energien zu begleiten. Als lokaler Energieprofi mit Tradition möchten wir unsere Kunden zuverlässig bei der Erzeugung, der Nutzung und der Vermarktung unterstützen.“

Sebastian Limburg Teamleiter Energiedienstleistungen und Innovationsmanagement

Beitrag empfehlen

Themenbezogene Beiträge