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Der Himmel auf Erden

Eine ganz irdische Grenze trennt den Himmel auf Erden vom Garten der Gottesmutter. Auf der einen Seite entspannte Beachbars an weißen Stränden, auf der anderen mächtige Mauern auf schroffen Felsen. Nur das kristallklare Meer ist hüben wie drüben das gleiche.

Wenn es den Himmel auf Erden gibt, dann liegt er in Griechenland, genauer: auf der Halbinsel Chalkidiki. Wie Finger ragen hier drei markante Landzungen vom Festland ins Meer. Die Griechen sagen, sie seien wie das Leben selbst: Auf Kassandra, dem ersten Finger, kann man feiern und sich verlieben. Sithonia in der Mitte ist der Ort für Hochzeit und Kinder. Und Athos, der dritte Finger, ja der ist für die Ewigkeit. Genau hier schlummert das kleine Ouranoupolis, die „Himmelsstadt“, zwischen dem heiligen Berg Athos und dem Türkis der Ägäis entspannt vor sich hin.

Ruhe und Erholung pur

Ouranoupolis ist der letzte Außenposten weltlicher Lebensweise und das Tor zu einem Mythos. Der Berg jenseits der Grenze gehört seit über tausend Jahren zu einer orthodoxen Mönchsrepublik, der Zugang ist streng reglementiert: Für Männer ist ein Besuch in „Marias Garten“, wie der Athos auch genannt wird, nur mit einem speziellen Visum, für Frauen gar nicht möglich. Und so ist Chalkidikis dritter Finger zwar weltberühmt und doch erstaunlich wild und unberührt. Wer hierher kommt, findet vor allem eines: Ruhe und Erholung.

Während es an Kassandras schier endlosen Sandstränden im Sommer hoch hergeht und das hügelige Sithonia vor allem Wanderer lockt, wird Chalkidiki immer grüner und abgeschiedener, je weiter es nach Osten geht. An der Küste von Athos verstecken sich abgelegene Buchten und verträumte Strände, im Hinterland drücken sich beschauliche Dörfer an die Hänge der zerklüfteten Berge. Überall wachsen Kräuter, Platanen, Pinien; Zistrosen verströmen ihren harzigen Duft. Das Meer ist so klar, dass man beim Baden die Fische sieht.

Zu Besuch bei guten Freunden

Rund um Ouranoupolis fügen sich im landestypischen Stil gehaltene Hotels wie das Vier-Sterne-Haus Akrathos Beach harmonisch in die Landschaft ein: mit kleinen Gebäuden, idyllischer Hanglage und atemberaubender Aussicht auf den Golf von Athos. Und in den Tavernen entlang der Uferpromenade plaudert man – ehe man sich versieht – bei einem Gläschen eiskaltem Tsipouro mit den Einheimischen fast wie mit alten Freunden.

Wären da nicht die Mönche, die im kleinen Hafen mit langen Bärten und schwarzen Gewändern auf ihr Schiff warten, die Souvenirläden voller Ikonen, Ketten und Kerzen oder der alte Wehrturm des Klosterreichs an der Mole, dann käme Ouranoupolis wie ein ganz normaler verschlafener Fischerort daher. Doch mit der Mönchsrepublik in Reichweite liegt eine unbestimmte Sehnsucht, vielleicht auch der Reiz des Verbotenen über der Stadt.

Hohe Berge, alte Klöster

Zum Glück nehmen die Boote, die Richtung Mönchsrepublik starten, auch Touristinnen und Besucher ohne Visum mit. Aus gebührendem Abstand dürfen Mann und Frau dann vom Wasser aus die schroffe Küste der Halbinsel bewundern: den alles überragenden, gut 2.000 Meter hohen Agion Oros, den Heiligen Berg, auf dem Maria einst gerastet haben soll. Und vor allem die Klöster, die – längst Teil des Unesco-Welterbes – wie mächtige Burgen in teils schwindelerregender Höhe auf den Felsen thronen. Von den 20 Großklöstern der autonomen Republik, die noch immer rund 2.000 Mönchen eine Heimat bieten, sind immerhin acht vom Kreuzfahrtschiff aus zu sehen. Wer näher heranwill, kann zu den Ruinen von Zygos ganz in der Nähe von Ouranoupolis wandern. Das athonische Kloster hier stammt aus dem 10. Jahrhundert und gehört damit zu den ältesten Klöstern der Gegend.

Verlockender ist es aber, den Delfinen zu folgen und den Tag ganz gemütlich auf dem Meer zu verbringen. Mehr als 500 Strandkilometer hat Chalkidiki zu bieten – da kann man sich in einem kleinen Motorboot, das in Griechenland auch ohne Führerschein gesteuert werden darf, wunderbar treiben lassen und landet doch immer wieder im Paradies. Entweder man schaukelt auf den Wellen von einem „Finger“ zum nächsten oder steuert die kleine Insel Ammouliani an, die selbst unter Griechen noch als echter Geheimtipp gilt.

Hafenidylle und goldene Strände

Mit einer Fläche von nur zwölf Quadratkilometern ist die einzige bewohnte Insel der Region geradezu winzig und unwiderstehlich romantisch. Vor den Häusern stehen Blumentöpfe, eine schöne Promenade säumt den idyllischen Hafen und zu den goldenen Sandstränden geht es per Boot oder mit der Pferdekutsche. Der Name Ammouliani leitet sich übrigens von „Ammos“, dem griechischen Wort für „Sand” ab. Dabei ist das Meer hier fast noch beeindruckender: tiefblau, transparent und – dank der geschützten Lage zwischen den Landzungen Sithonia und Athos – beinahe glatt wie ein Spiegel.

Natürlich kann man hier den Tag in der Sonne vertrödeln, aber für das richtige Robinson-Crusoe-Feeling tuckert das Boot am besten noch ein Stückchen weiter zu den nahezu unberührten Drenia-Inseln. Der unbewohnte Archipel aus zwei kleineren Eilanden und vier größeren Felsen ragt kreisförmig aus dem Meer, das kristallklare Wasser in der Mitte ist der perfekte Platz zum Schwimmen und Schnorcheln. Und passend zur Karibik-Kulisse gibt es im Sommer sogar eine Strandbar Ammouliani übrigens war bis in die zwanziger Jahre hinein ein landwirtschaftliches Gut der Mönchsrepublik – mit einer fantastischen Aussicht auf die Klöster an der Westküste des Agion Oros. Der Himmel auf Erden und Marias Paradies liegen in Chalkidiki eben immer nah beieinander.

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Idylle, Entspannung und traumhafte Aussichten – alles vereint im Akrathos Beach in der Nähe des Ortes Ouranoupolis in Chalkidiki. Das 4+-Sterne-Hotel befindet sich leicht erhöht in den grünen Hügeln von Athos. Dank dieser hervorragenden Lage können die Gäste aus der gesamten Hotelanlage eine atemberaubende  Aussicht auf das Meer und die vorgelagerten Inseln genießen.  Egal, ob sie im Loungebereich am Pool entspannen oder auf  der neuen Außenterrasse des Restaurants speisen. Fußläufig  erreicht ist das Meer ebenfalls schnell. Nach ca. 100 Metern  warten der schöne Sand-/Kiesstrand mit Sonnenliegen und  -schirmen sowie eine topmoderne Beachbar auf sonnen￾hungrige Urlauber. Stammgäste und Familien lieben die herzliche Atmosphäre und feinen Besonderheiten im 
Akrathos Beach.

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